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Newsletter KW 36 - 04.09.2026 |
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Liebe Mitglieder und Freunde,
Die Auswirkungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes vom 30.07.2026 unter anderem auf die Verordnung von Cannabis sind tiefgreifend. So dĂŒrfen getrocknete CannabisblĂŒten nicht mehr zulasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Und zur ErstattungsfĂ€higkeit möglicher Alternativen wie standardisierten Cannabisextrakten sowie Rezepturen bleiben aktuell noch viele Fragen offen.
Gesetze mĂŒssen ausgelegt werden. Das gehört zu einem Rechtsstaat und ist keineswegs ungewöhnlich. Problematisch wird es allerdings, wenn eine fĂŒr die tĂ€gliche Patientenversorgung zentrale Vorschrift unmittelbar nach ihrem Inkrafttreten derart unterschiedliche Interpretationen zulĂ€sst, dass selbst maĂgebliche Institutionen der gemeinsamen Selbstverwaltung innerhalb weniger Tage zu gegensĂ€tzlichen Ergebnissen gelangen. Eine gesetzliche Regelung, die derart tief in individuelle Therapieentscheidungen eingreift, muss so eindeutig formuliert sein, dass Ărzte, Krankenkassen und Patienten wissen, woran sie sind. Eine schnelle und verbindliche KlĂ€rung ist im Sinne der Beteiligten und Betroffenen dringend erforderlich. Patienten wissen hĂ€ufig nicht mehr, ob und in welcher Form sowie zu welchen Kosten ihre Behandlung fortgesetzt werden kann.
Weiterhin bestehen Unsicherheiten in der Versorgung bezĂŒglich der Streichung der bundesweiten Praxisbesonderheiten im Rahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Zumindest in einem Punkt ist inzwischen hierzu etwas mehr Klarheit eingetreten: so betrifft die gesetzliche Streichung der bundesweiten Praxisbesonderheiten nicht die Arzneimittel, fĂŒr die bereits Praxisbesonderheiten vereinbart wurden.
Zu diesen aktuellen und brisanten Themen rund um das Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben wir im heutigen Newsletter einige MedienbeitrĂ€ge verlinkt. Wir wĂŒnschen Ihnen eine abwechslungsreiche LektĂŒre mit unseren aktuellen Gesundheitsnachrichten.
Mit herzlichen GrĂŒĂen - Ihr Newsletter-Team der DSL e.V.
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UnterstĂŒtzen Sie die Petition der Deutschen Schmerzliga e.V. Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
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Gemeinsam gegen den chronischen Schmerz Informieren Sie sich auf der Homepage der Deutschen Schmerzliga e.V.
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Das Schmerzliga Magazin
Das aktuelle Schmerzliga Magazin 02/2026 steht im Mitgliederbereich zur VerfĂŒgung.
Zum Mitgliederbereich
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Schmerztelefon-Team der Deutschen Schmerzliga e.V. |
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Beratungszeiten Schmerztelefon: - auĂer an Feiertagen/Urlaub -
Wir sind montags bis freitags in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der neuen Tel.-Nr. 06431 / 49 72 400 erreichbar.
Alternativ bieten wir auch zu anderen Zeiten Telefontermine nach Absprache an. Dazu senden Sie uns bitte eine eMail mit Ihrem Terminvorschlag an:
info@schmerzliga.de
Hilfesuchende bleiben anonym - wir garantieren die Datensicherheit! Bitte beachten Sie, dass die SchmerztelefongesprĂ€che/ -auskĂŒnfte keine Ă€rztlichen und rechtlichen Beratungen ersetzen. |
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Akne Inversa / Hidradenitis suppurativa (HS)
Die Deutsche Schmerzliga e.V. informiert und lÀdt Betroffene ein, dem DSL-Netzwerk Akne Inversa beizutreten
Wenn Akne Inversa das Leben zur schmerzhaften Pein macht, bietet die Deutsche Schmerzliga e.V. Betroffenen einen virtuellen GesprÀchskreis an.
Möchten Sie teilnehmen? Wenden Sie sich gerne an das Schmerztelefon-Team der Deutschen Schmerzliga e.V.
Telefon 06431 4972400 oder schreiben Sie uns eine E-Mail: akne-inversa@schmerzliga.de
Hilfesuchende bleiben anonym - wir garantieren die Datensicherheit. |
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Deutsche Gesellschaft fĂŒr Schmerzmedizin (DGS) vom 21.08.2026 âSchluss mit dem Regelungschaos bei der Verordnung mit medizinischem Cannabisâ
Gemeinsame Pressemitteilung vom 21.08.2026: âSchmerzmediziner sind sich einig, dass das seit Inkrafttreten des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes am 30. Juli entstandene Regelungschaos bei der Verordnung von medizinischem Cannabis fĂŒr Patientinnen und Patienten, Ărztinnen und Ărzte sowie fĂŒr Apotheken untragbar ist. Die maĂgeblichen Schmerzorganisationen fordern den Gesetzgeber und die Gemeinsame Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung auf, âsich an einen Tisch zu setzen und den angerichteten Schaden zu beseitigenâ.
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Apotheken Umschau online vom 27.08.2026 âKeine CannabisblĂŒten mehr auf Kassenrezept â was das fĂŒr Patienten bedeutetâ
Zum Textbeitrag: âSeit Ende Juli dĂŒrfen CannabisblĂŒten nicht mehr von Krankenkassen bezahlt werden. Damit streicht der Gesetzgeber schwer kranken Menschen die medikamentöse Versorgung â oft ohne echte Alternative, kritisiert der Verband der Cannabis versorgenden Apotheken.â
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MigrĂ€neLiga vom 24.08.2026 âGKV-Spargesetz: Bestehende Therapien mit CGRP-Antikörpern mĂŒssen nicht unterbrochen werdenâ
Zum Artikel: âAktuelle Klarstellung zu Praxisbesonderheiten und zur Versorgung von Menschen mit MigrĂ€ne â Stand 20.08.2026.â
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Selbsthilfekontaktstellen Kiss Mittelfranken e.V., (09.2026) âInfo-Veranstaltungen zur elektronischen Patientenakten (ePA)â
Info Kiss Mittelfranken: âSeit FrĂŒhjahr 2025 ist die ePA bundesweit freigeschaltet und die meisten Praxen, Kliniken und Apotheken sind inzwischen angebunden. Doch Patient*innen nutzen sie bisher wenig. Viele Menschen sind verunsichert und haben Bedenken zu Handhabung und Datenschutz.
Unter Koordination von SeKo Bayern werden ab sofort Info-Veranstaltungen angeboten, die dabei helfen sollen, die ePA zu verstehen, selbstbestimmt zu nutzen und individuell anzupassen. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeogranisationen und Selbsthilfekontaktstellen.
Die ca. 2-stĂŒndigen Veranstaltungen mit geschulten Referierenden finden online oder in PrĂ€senz statt. Gemeinsame Veranstaltungen mehrerer Gruppen sind möglich.â
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Stiftung UnabhÀngige Patientenberatung (UPD)
Internetauftritt und Informationen zum Beratungsangebot:
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NDR â Visite vom 01.09.2026 âCannabis gegen chronische RĂŒckenschmerzen: Hoffnung oder Hype?â
Text zur Sendung: âMedizinisches Cannabis wird meist bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Welche Wirkung haben THC und CBD? Welche Nebenwirkungen gibt es?" (7 Min.)
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ARD â Gesund vom 17.08.2026 âResilienz stĂ€rken: Zukunftsangst und Krisenzeiten ĂŒberwindenâ
Text zur Sendung: âSchlechte Nachrichten, steigende Preise, Klimawandel: Viele Menschen leiden in Krisenzeiten unter Zukunftsangst. Was die stĂ€ndige Mediennutzung damit zu tun hat und wie wir unsere Resilienz stĂ€rken.â (7 Min.)
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Arte Mediathek â Psycho vom 09.10.2025 âIch und chronische Schmerzenâ
Text zur Sendung: âWenn Schmerz keine Alarmfunktion mehr hat und chronisch wird. Schmerztherapeut Dr. Alessio Faliva und Psychotherapeutin Verena Pförtner erklĂ€ren, warum chronische Schmerzen eine eigenstĂ€ndige Krankheit sind â und wie Betroffene damit leben können.
Zum Beispiel die 25-jĂ€hrige Meggie, die an schwerer MigrĂ€ne leidet und ihren Beruf aufgeben musste. Oder Charlie, die nach der traumatischen Geburt ihrer zweiten Tochter mit starken Schmerzen kĂ€mpft und tĂ€glich Medikamente braucht.â (26:32 Min.)
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Die ErnĂ€hrungs-Docs â Essen als Medizin, vom 19.08.2026 Podcast: âSchmerz und EntzĂŒndung eindĂ€mmen - Dr. Viola Andresen ĂŒber Morbus Bechterewâ
Text zum Podcast: âWenn die blitzartigen Schmerzen kommen, bekommt sie kaum noch Luft. Ohne regelmĂ€Ăige Spritzen ist sie ihrer Krankheit hilflos ausgeliefert: Tanja W. leidet seit mehr als 13 Jahren an Morbus Bechterew, einer besonderen und unheilbaren Form von entzĂŒndlichem Rheuma.
Unbehandelt droht bei der Erkrankung irgendwann eine sichtbare VerkrĂŒmmung der WirbelsĂ€ule. Die 31-JĂ€hrige sucht sich Hilfe bei den ErnĂ€hrungs-Docs. Statt ihrer ĂŒblichen ErnĂ€hrung, gröĂtenteils bestehend aus Wurst, WeiĂmehl und Zucker, soll sich Tanja W. fortan bunt und vielfĂ€ltig ernĂ€hren, um die EntzĂŒndung in ihrem Körper einzudĂ€mmen.â (31 Min.)
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Podcast â Schmerzmedizin konkret âErlaubt, erwartet, erzwungen? - Suizidhilfe auf dem PrĂŒfstandâ
Text zum Inhalt des Podcast: âZurĂŒck zum Grenzbereich Leben: Ethik lebt vom Diskurs, und heute machen wir das Bild komplett. Zur Erinnerung: Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 ist die geschĂ€ftsmĂ€Ăige Sterbehilfe in Deutschland nicht mehr grundsĂ€tzlich strafbar. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben wurde gestĂ€rkt. Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. In der heutigen Folge von Schmerzmedizin konkret richten wir den Blick ganz bewusst auf die Kehrseite der Medaille.
Wir beleuchten die Risiken, Gefahren und den drohenden sozialen Druck, die eine Normalisierung dieses Verfahrens mit sich bringen könnte? Welche Gefahren lauern auf dem Weg zur Normalisierung? Welche Risiken ĂŒbersehen wir? Was steckt hinter einem Suizidwunsch? Wir blicken unter die OberflĂ€che vermeintlicher Autonomie und sprechen ĂŒber die Ambivalenz von SuizidwĂŒnschen sowie die Pflicht, vulnerable Gruppen zu schĂŒtzen. Nehmen Sie sich Zeit fĂŒr eine Perspektive, die in der emotionalen Debatte oft zu kurz kommt.â (32:10 Min.)
------------------------ Hier noch wichtige Hinweise zu Hilfsangeboten Wenn Sie selbst von Depressionen, schweren Lebenskrisen oder Suizidgedanken betroffen sind oder jemanden kennen, suchen Sie sich Hilfe. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr, kostenfrei und anonym erreichbar:
FĂŒr Erwachsene: Telefon: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder 116 123 www.telefonseelsorge.de App: KrisenKompass
FĂŒr Kinder und Jugendliche: Telefon: 116 111 www.nummergegenkummer.de
FĂŒr Eltern: 0800 / 111 0 550 ------------------------
Moderation: Dr. med. Silvia Maurer FachĂ€rztin fĂŒr AnĂ€sthesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie (ĂĂK), Algesiologin DGS, Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Schmerzmedizin e.V.
Experte: Dr. Martin Splett aus OsnabrĂŒck. Er ist Theologe und in der Seelsorgeabteilung des Bistums OsnabrĂŒck unter anderem fĂŒr das Themenfeld âSterben, Tod und Trauerâ zustĂ€ndig. Er war lange Jahre Seelsorger in einer Klinik fĂŒr psychische Erkrankungen und war zugleich als Palliativfachkraft seelsorgerisch auf einer Palliativstation tĂ€tig.
âDieser Podcast dient der Information und ersetzt nicht das GesprĂ€ch mit einer Ărztin oder einem Arzt.â
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Schreiben Sie uns â info@schmerzliga.de Jede Anregung und Idee, â insbesondere âauthentische Fallstudienâ aus ihrem tĂ€glichen Erleben mit Politik, Krankenkassen, Ărzten, Apothekern und VerbĂ€nden â greifen wir gerne auf. Selbsthilfegruppe auch in ihrer NĂ€he? Ob wir auch in Ihrer NĂ€he eine Selbsthilfegruppe anbieten, erfahren Sie auf unserer Homepage - Auswahl Selbsthilfegruppen oder telefonisch unter 069-26946400. Besuchen Sie uns auf Facebook www.facebook.com/schmerzliga
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