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Über 600.000 Patientengeschichten –
gemeinsam fĂĽr eine bessere Schmerzversorgung



Über 600.000 Patientengeschichten –
gemeinsam fĂĽr eine bessere Schmerzversorgung

Mitte Januar 2026 hat die Zahl der Behandlungsfälle im DGS-PraxisRegister Schmerz den Grenzwert von 600.000 überschritten. Das ist nicht nur eine große Zahl, das sind vielmehr 600.000 Erfahrungsberichte von Menschen mit Schmerzen: von langen Wegen, von Hoffnungen, von Erfolgen – und auch von Rückschlägen.

Mit der Web-Applikation iDocLive hilft die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin diese kollektiven Erfahrungen nicht einfach im Alltag zu vergessen, sondern sie unter Verwendung modernster Auswertungsverfahren zu nutzen, um die Versorgung Betroffener Schritt für Schritt zu verbessern. Denn: Schmerzen sind so individuell wie die Menschen, die darunter leiden. Gute Schmerzmedizin braucht deshalb Wissen und Erfahrung aus dem echten Leben – nicht nur aus Studien.

Dabei war allen Beteiligten von Anfang an ein Grundsatz ganz wichtig:
Alles ist freiwillig. Niemand muss teilnehmen, niemand wird zu etwas gedrängt.

Und noch mehr:
Was im PraxisRegister Schmerz erfasst wird, wird individuell angepasst. Es richtet sich nach dem, was für den einzelnen Menschen sinnvoll ist – nicht nach einem starren Schema.

Besonders wichtig ist der Schutz der Patientinnen und Patienten

  • Die Beziehung zwischen Arzt und Patient steht immer an erster Stelle.
  • Die Daten gehören den Betroffenen selbst.
  • Alle Auswertungen erfolgen streng nach den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
  • Vor der Teilnahme gibt es eine ausfĂĽhrliche Aufklärung und eine freiwillige Einwilligung.
  • Die Daten werden so verarbeitet, dass keine RĂĽckschlĂĽsse auf einzelne Personen möglich sind.
  • In keinem Fall fand und findet eine Weitergabe individueller/persönlicher Daten an Dritte statt – alle Analysen erfolgen unter Verwendung vollständig anonymisierter Werte und selbst diese verbleiben geschĂĽtzt im System.

Warum ist das alles so wertvoll?

Weil die kollektiven Erfahrungen vieler Menschen heute dazu beitragen, die Behandlung einzelner Patientinnen und Patienten zu verbessern. Auf der Grundlage solcher Datensammlungen können Ärztinnen und Ärzte besser einschätzen, welche Therapien im Alltag wann wirklich helfen – und für wen.

Über 600.000 Behandlungsfälle bedeuten:
Kollektives Sammeln. Gemeinsames Lernen. Mehr Sicherheit. Mehr Menschlichkeit.

Damit ist dieses Register kein nĂĽchternes Zahlenprojekt, sondern der lebendige Beweis dafĂĽr, dass moderne Schmerzmedizin nicht nur wirksam, sondern auch verantwortungsvoll, transparent und patientenzentriert sein kann.

Dieses gemeinsame Wirken ist das tragende Fundament der bereits seit Jahrzehnten bestehenden Kooperation der Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass auch in diesem Punkt „gemeinsam sehr viel mehr erreicht werden kann als einsam“.

Wenn Sie uns Ihre Meinung dazu mitteilen wollen,
dann schreiben Sie uns gerne an:

info@schmerzliga.de
Stichwort: DGS-PraxisRegister Schmerz

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