Warum Aspirin fĂĽr die Krebsforschung interessant ist
Aspirin ist seit Langem als Schmerzmittel und Blutverdünner bekannt. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch: Es könnte auch eine Rolle bei der Verhinderung von Krebsrückfällen und Metastasen spielen. Das ist bedeutsam, weil die meisten Krebstodesfälle durch die Ausbreitung des Tumors (Metastasen) entstehen.
Warum ist das Thema relevant?
Forscher haben herausgefunden, dass Aspirin offenbar helfen kann, die Ausbreitung von Krebs (sogenannte Metastasen) zu verhindern – zumindest in Tierversuchen. Das ist deshalb wichtig, weil über 90 % der Krebstodesfälle auf die Ausbreitung von Tumoren zurückzuführen sind.
Was passiert bei der Krebs-Ausbreitung?
Wenn Krebszellen sich vom ursprünglichen Tumor lösen und in andere Organe gelangen (z. B. über Blut oder Lymphsystem), sind sie dort besonders verletzlich und anfällig – weil sie noch nicht von einer Schutzumgebung umgeben sind.
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